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Baufinanzierung: Mit diesen Möglichkeiten erfüllt sich der Traum vom Eigenheim

Ein Eigenheim zählt für viele Deutsche zu ihren großen Wünschen und wird beispielsweise auch als Form der Altervorsorge von vielen Experten empfohlen – gerade in Zeiten, in denen die Geldanlage aufgrund niedriger Zinsen extrem schwierig geworden ist. Doch nicht jeder kann sich ohne Kredit den Traum vom Eigenheim erfüllen. Bei der Baufinanzierung gibt es jedoch einige Möglichkeiten, die möglichst vielen ihren Wunsch nach einer eigenen Immobilie erfüllen sollten.

Über Immobilienfinanzierung im Internet informieren

Als Informationsquelle über Hausbau und Immobilienfinanzierung ist die Recherche im Internet empfehlenswert. Hier wurde beispielsweise die Immobilienfinanzierung der Targobank getestet. In solchen Testberichten können sich Interessierte über die Vorzüge und Nachteile verschiedener Baukredite informieren.

Denn eine Entscheidung zum Hausbau oder Hauskauf ist wohl die einflussreichste finanzielle Entscheidung im Leben und sie will mit Bedacht und genügend vorheriger Recherche getroffen werden. Nichts ist ärgerlicher, als im Nachhinein festzustellen, dass durch die falsche Entscheidung für einen Kredit die Höhe der Zinsen vergleichsweise viel zu hoch ist oder dass beispielsweise zu hohe monatliche Hypotheken geradewegs in die Schuldenfalle führen.

Regelmäßige Ratenzahlung bei einem Annuitätendarlehen

Bei der Auswahl einer geeigneten Baufinanzierung stehen den Kunden der Kreditgeber verschiedene Modelle zur Verfügung. Bekannt ist vor allem das sogenannte Annuitätendarlehen, das dem Kreditnehmer ein Höchstmaß an Planungssicherheit verspricht. Denn bei dieser Kreditform zahlt er regelmäßig seine im Vorfeld bestimmte Rate, die sich im Laufe der Zeit aufgrund des erhöhten Zinsanteils etwas erhöht.

Ein Bauspardarlehen muss auf lange Sicht geplant werden

Nur wer über viele Jahre hinweg in einen Bausparvertrag eingezahlt hat, wird ein Bauspardarlehen erhalten. Diese Kreditform ist damit etwas für Hausbauer, deren Wunsch ein Eigenheim zu besitzen bereits seit langer Zeit feststeht und die damit schon eine Weile Kapital angespart haben, um sich diesen Wunsch zu verwirklichen. Hier wird bereits ein Eigenkapital von bis zu 50 Prozent der Kreditsumme im Vorfeld gespart, bevor das Darlehen diese Summe um den notwendigen Betrag zur Verwirklichung des Bauvorhabens anhebt.

KfW-Darlehen stellen eine staatliche Subvention für Hausbauer da

Auch der Staat subventioniert Bauherren durch die sogenannten KfW-Darlehen. Diese vergibt die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ vorzugsweise an Kreditnehmer, deren Bauprojekt gewisse Standards beim Energiesparen und modernen Hausbau erfüllt. Diese Anleihen haben besonders günstige Zinssätze, doch nur wer sie rechtzeitig beantragt und die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, wird hier einen positiven Bescheid erhalten. Das eigene Einkommen hat übrigens keinen Einfluss auf die Kreditvergabe von der KfW.

Egal für welche Möglichkeit der Darlehen sich ein Bauherr entscheidet, die Höhe der Zinsen, die Dauer der Laufzeit sowie Punkte wie die Zinsbindung und die Option auf die frühzeitige Tilgung des Kredits sollten mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden. Das bedeutet, sich rechtzeitig mit dem eigenen Budget und einem langfristigen Finanzierungsplan des eigenen Bauvorhabens auseinanderzusetzen und ein gewisses Eigenkapital für die Realisierung des Projekts mitzubringen.

Die Tricks der Makler: Wie ein Immobilienmakler erfolgreich wird

Ein Immobilienmakler wird nur dann bezahlt, wenn er sein Geschäft erfolgreich zum Abschluss bringt und der Vertrag rechtskräftig unterschrieben wird. Deswegen setzt er sein ganzes Können daran, dass es zum Vertrag kommt. Viele Immobilienmakler verfügen über eine große Bandbreite an Verkaufstaktiken, mit denen sie dafür sorgen, dass der künftige Mieter oder Käufer wirklich unterschreibt:

1. Es gibt mehrere Interessenten
Gerade in Städten, in denen Wohnungen in den entsprechend beliebten Stadtteilen gesucht sind, sind die Kunden schneller bereit zu handeln. Schließlich gibt es noch mehr Interessenten für das gewünschte Objekt.
Kommen zu einem Termin mehrer Interessenten zur Besichtigung, übt diese Tatsache ebenfalls Druck auf den künftigen Käufer oder Mieter aus. Sie sind dann eher bereit, auch kleinere Mängel oder Abstriche an der Wohnung hinzunehmen und nehmen sich oft nicht genug Zeit, um alles in Ruhe zu prüfen. Hier hat der Immobilienmakler genügend Gelegenheit, die Vorzüge der Wohnung oder des Hauses hervorzuheben, um die Entscheidung des Käufers oder Mieters zu beschleunigen. Es warten schließlich noch weitere Kunden, die sich für das Haus oder die Wohnung interessieren.

2. Der Verkäufer ist der Hauptkunde des Immobilienmaklers

Zwar wird die fällige Provision des Maklers in der Regel vom Käufer gezahlt, doch der Verkäufer des Hauses oder der Wohnung ist der Hauptkunde – auch wenn der Immobilienmakler von diesem kein Geld bekommt. Doch ohne die Immobilie des Verkäufers oder Vermieters hat der Makler keine Ware. Da es am Immobilienmarkt viel Konkurrenz gibt, ist es sinnvoll, wenn sich der Makler viel Mühe gibt, damit er vom Verkäufer einen Alleinauftrag bekommt. Nur dann kann er sicher sein, dass er der einzige Makler ist, der diese Wohnung oder das Haus in seinem Portefeuille hat.
Während seiner gesamten Maklertätigkeit muss der Immobilienmakler immer wieder Kunden aquirieren, damit er weitere Häuser und Wohnungen an Käufer und Mieter anbieten kann und durch diese Vermittlung sein Geld kassiert. Ein guter Immobilienmakler behandelt sowohl den künftigen Käufer oder Mieter, als auch den Verkäufer oder Vermieter gleichwertig. Schließlich bekommt er von dem einen die Waren, die er anbieten kann – und normalerweise von dem anderen seine Provision.

Was macht einen guten und verantwortungsvollen Immobilienmakler aus?

– Er verfügt über viele Jahre Erfahrung als Immobilienmakler beziehungsweise Immobilienkaufmann.
– Er hat nicht mehr als 10 bis 15 unterschiedliche Immobilien gleichzeitig in seinem Angebot, so dass er immer den genauen Überblick behalten kann.
– Er reagiert zeitnah und schnell auf Anfragen, verschickt die Exposés ebenfalls zügig und ruft so schnell es geht zurück, wenn sich ein Interessent bei ihm meldet.
– Er hat von dem gewünschten Objekt sämtliche Unterlagen parat. Dazu gehört neben dem Auszug des Grundbuches (wenn es um den Verkauf einer Wohnung geht), Pläne von den Grundrissen mit den dazugehörigen Maßen auch der Energieausweis des Gebäudes.
– Er vereinbart einen gewünschten Termin für die Besichtigung zügig.
– Er verzichtet auf unnötige Floskeln beim Verkauf und gibt dem künftigen Käufer oder Mieter genügend Gelegenheit zur Besichtigung, so dass dieser das Haus oder die Wohnung gut auf sich wirken lassen kann.
– Er zeigt Verständnis dafür, dass die Kunden einen Gutachter oder einen anderen Berater hinzuziehen, der vom Bau genügend Ahnung hat, beispielsweise ein Architekt.
– Er reserviert ein Objekt für den Interessenten, ohne dafür eine besondere Gebühr zu berechnen.

Ein Immobilienmakler, der sich an diese Richtlinien hält, wird bei seinen Kunden beliebt sein und wird von diesen weiterempfohlen. Er nimmt seine Aufgabe ernst und ist ein verlässlicher Partner für alle Beteiligten. Für diese Dienstleistung wird der Immobilienmakler gut bezahlt: Wechselt ein Haus zu einem Preis von 250.000 Euro den Besitzer, hat er bei einer Provision von 3,48 Prozent daran fast 9.000 Euro verdient. Dafür sollte er die Grundlagen des ethischen Handelns einhalten, wie sie vom Bundesverband für die Immobilienwirtschaft empfohlen werden.
Damit ein Immobilienmakler bei seinen Verhandlungen einen angemessenen Spielraum hat, bieten etliche Makler die Objekte zu einem höheren Preis an. Dieser kann bis zu zwanzig Prozent höher sein, als der tatsächliche Verkaufswert des Hauses. Solange der Käufer die Preise angebotener Immobilien nur im Internet vergleicht, hat ein Makler damit auch Erfolg. Wird ein Bausachverständiger hinzugezogen, der den tatsächlichen Wert des Objektes bestimmt, lässt diese Tatsache den Makler in einem schlechten Licht erscheinen. Ehrlicher ist es, die Immobilie je nach ihrem Zustand auch nur in dem Wert anzubieten, den sie wirklich hat.

Die richtige Beschreibung des Objektes in Anzeige und Exposé

Eine kurze Überschrift: So wird Aufmerksamkeit generiert. Steht die inserierte Immobilie im Internet in einer langen Liste zwischen vielen anderen Häusern und Wohnungen, muss sie das Interesse von Käufer und Mieter schnell wecken. Das ist mit einem kurzen und aussagekräftigen Text leichter, als mit einer langen Überschrift. Trotzdem sollte in der Überschrift keine Unwahrheit stehen.
Eine informative Beschreibung: Das Exposé der Immobilie sollte sachlich und klar gehalten sein und dem Interessenten alle wichtigen Informationen bieten. Dazu gehören das Baujahr des Hauses, der bauliche Zustand, das Dach und die Heizung, aber auch die Größe der einzelnen Räume in Quadratmetern, die Art des Fußbodenbelags und sonstige Extras wie Balkon, Terrasse und Garage. Die künftigen Käufer oder Mieter sind aber auch an Informationen über Infrastruktur interessiert, wie Kindergarten, Schule, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung. Am Besten sind sachliche, klare und richtige Informationen – von allzu phantasievollen Ausschmückungen sind die Interessenten spätestens bei der Besichtigung enttäuscht.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Gute und aussagekräftige Bilder unterstreichen die Aussagen in der Beschreibung. Ist ein blauer Himmel zu sehen, wirkt das Objekt viel freundlicher, als bei Regen oder Dunkelheit. Mit einem Bearbeitungsprogramm können die Bilder auch aufgehübscht werden – aber nicht zu viel. Übersichtliche Bilder zeigen sowohl Außen-, als auch Innenaufnahmen. Die Fotos zeigen dem Interessenten schnell, ob das Objekt seinen Vorstellungen entspricht. Ein für Laien gut verständlicher Grundriss kann ebenfalls beim Verkauf oder der Vermietung sehr hilfreich sein.
Je aussagekräftiger und wahrheitsgemäßer die Beschreibung des Objektes ist, desto eher melden sich nur diejenigen Kunden, die wirklich Interesse an der Immobilie haben. Dann gibt es zwar nicht so viele Anfragen, dafür aber nur solche, die ernsthaft gemeint sind. Das erspart unnötige Besichtigungstermine und unter Umständen viel Arbeit.
Besonders für Online-Anzeigen gilt: Das Internet ist schnell. Wer prompt antwortet und auf jede Anfrage freundlich reagiert, bekommt mehr Kontakte. Sollte ein Interessent in der Anfrage seine Adresse und Telefonnummer vergessen, lassen sich die Daten mit einer Standardantwort schnell und unbürokratisch abfragen.

Ehrlich währt am längsten

Wer als Immobilienmakler nicht nur nebenberuflich für eine kurze Zeit tätig sein will, sondern die Grundlage für ein solides Unternehmen legen möchte, sollte ehrlich und ohne Verkaufstricks arbeiten. So entsteht Kunde für Kunde und Objekt für Objekt eine Datei an potentiellen Interessenten, die gerne mit dem Immobilienmakler ihres Vertrauens zusammenarbeiten. Wer dagegen die künftigen Käufer emotional unter Druck setzt und ihnen suggeriert, dass es noch viele weitere Interessenten für das Traumhaus gibt, der sorgt beim Käufer für Stress. Nicht selten werden dann Verträge unterschrieben, die später für viel Ärger sorgen können: Wer unter Druck steht, entscheidet oft ohne sein klares Denken und seine Objektivität. Er handelt spontan – und bereut es nicht selten hinterher. Geht es um ein gewünschtes Haus oder eine Wohnung in einer attraktiven Gegend, löst das Gefühl, dass andere Interessenten schneller sein könnten, puren Stress aus. Schließlich möchte niemand gerne verlieren. Doch der Kauf eines Hauses ist kein Marathonlauf, den es zu gewinnen gilt. Hier hat ein seriöser Immobilienmakler seine Chance.

Als Existenzgründer typische Fehler vermeiden und erfolgreich durchstarten

Als Immobilienmakler sind Sie im Allgemeinen selbstständig und somit für das eigene Unternehmen verantwortlich. Diese Tatsache bietet Ihnen viele Möglichkeiten, aber auch einige Risiken. Erfahren Sie, auf welche Punkte Sie in jedem Fall achten sollten, damit ein erfolgreicher Start in die Zukunft gelingt.

Das richtige Maß bei Investitionen finden

Zu Beginn der Selbstständigkeit müssen Sie mit einigen Ausgaben rechnen. Hierzu gehören unter anderem Gebühren für die Gewerbeanmeldung und die behördliche Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Des Weiteren sollten Sie eine geeignete Werbestrategie entwickeln, was ebenfalls zu notwendigen Ausgaben führt. Bei allen Investitionen müssen Sie Kosten und Nutzen abwägen, um das optimale Vorgehen zu finden. Dies ist zu Beginn nicht einfach, da erst mit der Zeit ein Gespür dafür entwickelt wird, welche Aktionen am erfolgversprechendsten sind. Häufig wird der Fehler begangen, zu viele größere Investitionen zu tätigen. Probieren Sie lieber verschiedene Werbekanäle aus und testen Sie, welcher Weg der richtige ist.

Die eigene Homepage und den Internetauftritt gestaltet

Eine professionelle Homepage ist heutzutage Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Start als Immobilienmakler. Die Webseite dient nicht nur der Kontaktaufnahme seitens der potentiellen Kunden, sondern kann auch als Plattform für die Präsentation von zu vermittelnden Immobilien dienen. Interessenten werden auf die Angebote aufmerksam gemacht. Achten Sie bei der Darstellung vor allem auf ansprechende Fotos. Der bekannte Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ gilt in der Immobilienbranche so stark wie in keinem anderen Bereich. Der erste Eindruck ist oftmals für das Verweilen auf der Webseite entscheidend, sodass Sie ausreichend Zeit in die Gestaltung des Internetauftritts investieren sollten. Unterstützung erhalten Sie von professionellen Webdesignern, die Ihnen auf Wunsch auch die komplette Internetseite gestalten. Die Kosten variieren hierbei stark, sodass Sie unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen sollten. Günstige Webdesigner verlangen oftmals rund 500 Euro für eine Basisseite. Da Sie allerdings regelmäßig neue Immobilien einstellen möchten und somit flexibel agieren müssen, sollten Sie sich selbst mit dem Erstellen und Verändern von einzelnen Seiten beschäftigen. Durch ein Baukastensystem bei einem entsprechenden Anbieter sind die Grundzüge nach kurzer Einarbeitungszeit schnell erlernt. Inklusive eigner Domain liegen die Kosten in diesem Fall bei rund 5 bis 10 Euro pro Monat.

Kleine Rückschläge machen Sie stärker

Der Weg zum erfolgreichen Immobilienmakler ist nie frei von Hindernissen und Rückschlägen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich nicht entmutigen lassen sondern kontinuierlich an Ihrem Erfolg arbeiten. Fleiß und Ausdauer gehören zu den Grundvoraussetzungen in diesem Beruf. Selbstständig sein bedeutet, dass Sie durch neue Ideen und persönlichen Einsatz selbst über Ihre Zukunft entscheiden. Sollte eine umgesetzte Maßnahme keinen Erfolg bringen, dann müssen Sie entscheiden, ob Alternativen zur Verfügung stehen. Dadurch entwickeln Sie sich stetig weiter und verbessern Ihre Fähigkeiten. Viele Einsteiger geben allerdings zu schnell auf und lassen sich von kleinen Niederlagen zu stark beeinflussen. So kann es beispielsweise sein, dass eine bestimmte Immobilie lange Zeit nicht vermittelt werden kann, andere Immobilien hingegen sind nach nur kurzer Zeit verkauft beziehungsweise vermietet. Die Lage auf dem Markt ändert sich kontinuierlich und jedes Objekt verfügt über seine Besonderheiten. Daher ist es wichtig, auch hierbei Geduld aufzubringen und lukrative Chancen zu erkennen sowie den eigenen Aufwand abzuschätzen.

Verfangen Sie sich nicht in Details sondern konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Gerade zu Beginn einer Tätigkeit als selbstständiger Makler kommen vielfältige Aufgaben auf Sie zu. Die eigene Internetpräsenz muss aufgebaut werden, erste Kunden müssen gewonnen werden und die Buchhaltung muss effektiv organisiert werden. Daher ist es sinnvoll, klare Ziele zu setzen und einen Businessplan zu definieren. Berücksichtigen Sie hierbei in jedem Fall folgende Fragestellungen:

– Wie kann ich neue Kunden finden?
– Wo präsentiere ich die Immobilien?
– Wie steigere ich meinen Bekanntheitsgrad?

Die eigenen Finanzen realistisch betrachten

Während bei einer Festanstellung das monatliche Gehalt sicher ist, hängt das Einkommen bei Selbstständigen vom Umsatz ab. Dieser schwankt in der Regel stark und fällt am Anfang niedriger aus. Hinzu kommen notwendige Investitionen, welche den Gewinn schmälern. Doch ohne die Ausgaben ist es mühselig, schnell und effektiv ans Ziel zu gelangen. Daher sollten ausreichend finanzielle Rücklagen vorhanden sein, um flexibel auf Herausforderungen reagieren zu können und die privaten Ausgaben tätigen zu können. Durch staatliche Fördermaßnahmen sowie ermäßigte Krankenversicherungskosten ist zudem der Erhalt einer zusätzlichen Unterstützung möglich.

Den richtigen Standort auswählen

Bei einer starken Konkurrenz auf dem Markt ist es schwerer, den richtigen Einstieg in die Selbstständigkeit zu finden. Daher sollten Sie sich vor Beginn der Tätigkeit über die Lage auf dem Markt informieren und gegebenenfalls nach einem anderen Standort umsehen. Das Maklerbusiness ist ein stark regional geprägtes Geschäft, sodass bereits eine Verlagerung des Schwerpunktes um 20 bis 30 Kilometer zu einer deutlichen Veränderung beim möglichen Gewinn sorgen kann. Da die Provision vom Kaufpreis beziehungsweise der Monatsmiete abhängt, ändert sich durch die Auswahl geeigneter Regionen nicht nur die Konkurrenzsituation sondern auch das mögliche Einkommen.

Seien Sie gut informiert

Sowohl bei der Kundengewinnung als auch beim Verkaufsgespräch ist es entscheidend, gut vorbereitet zu sein. Sie müssen Ihren Markt kennen und auch die regionalen Besonderheiten berücksichtigen. Eine ideale Voraussetzung ist es, wenn Sie bereits selbst einige Zeit in der Stadt beziehungsweise dem Landkreis gelebt haben, dadurch kennen Sie die Gegend perfekt und wissen, wie der Wert der Immobilien durch eine bestimmte Lage beeinflusst wird. Eine fundierte Ausbildung schadet hier natürlich auch nicht.

Nehmen Sie Beratungsmöglichkeiten in Anspruch

Niemand kann ein Experte in allen Bereichen sein. Daher sollten Sie alle Beratungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen, die Ihnen bei Ihrem Erfolg helfen können. In vielen Regionen bietet die IHK beispielsweise Informationsveranstaltungen sowie persönliche Gespräche an. Hier erhalten Existenzgründer wertvolle Hilfestellungen. Für rechtliche Fragen, beispielsweise zur Haftung und zur Vertragsgestaltung ist ein Rechtsanwalt der richtige Ansprechpartner. Durch die gezielte Vorbereitung auf das Gespräch gestalten Sie dieses effektiv und somit kostengünstig. In der Regel erfolgt die Abrechnung nach einem vorher vereinbarten Stundenpreis, sodass Kosten von rund 200 Euro pro Stunde üblich sind. Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld Fragen und fertigen Sie sich hierfür Notizen an. Dadurch sparen Sie Zeit und dementsprechend Geld. Auch der Immobilienverband kann wertvolle Tipps geben, beispielsweise zu steuerlichen Aspekten.

Gezieltes Marketing betreiben

Die Marketing-Strategie muss gut durchdacht und aufeinander abgestimmt sein. Die Basis bilden der Internetauftritt und das eigene Büro. Letzteres muss dafür geeignet sein, Kunden zu empfangen und dementsprechend seriös eingerichtet sein. Gleichzeitig sollten Sie hier effektiv arbeiten können und sich wohlfühlen. Die Bedeutung von Visitenkarten darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Die Karten werden Geschäftspartnern und Kunden übergeben sowie in entsprechenden Kartenhaltern an geeigneten Locations ausgelegt.

Den korrekten Ablauf einhalten

Der Start in die Selbstständig als Immobilienmakler ist durch bestimmte Schritte geprägt. Als erstes müssen Sie auf dem Gewerbeamt Ihr Gewerbe anmelden. Anschließend treten Sie in Kontakt mit der Industrie- und Handelskammer und dem Finanzamt. Sie erhalten Ihre Steuernummern, welche Sie im täglichen Geschäftsbetrieb benötigen. Auf dem Finanzamt füllen Sie zudem den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ aus, der die Grundlage für die Steuervorauszahlungen im ersten Geschäftsjahr ist. Tätigen Sie alle Angaben wohl überlegt, da weder eine zu geringe noch eine zu hohe Bezifferung des voraussichtlichen Einkommens von Vorteil sind. Zu hohe Steuerabgaben stellen zu Beginn eine hohe Belastung dar, zu niedrige Zahlungen führen später zu hohen Nachforderungen.

Nutzen Sie Ihre Kontakte

Viele Existenzgründer begehen den Fehler, dass sie bestehende Kontakte nicht nutzen. Durch die Kommunikation nach Außen entsteht schnell ein regionaler Bekanntheitsgrad, welcher dabei hilfreich ist, neue Kunden zu gewinnen. Erzählen Sie daher in Ihrem Freundeskreis von der Aufnahme der neuen Tätigkeit und versuchen Sie Aufmerksamkeit zu gewinnen. So darf beispielsweise der Nutzen eines Türschildes beziehungsweise eines Hinweisschildes am Haus nicht unterschätzt werden. Gerade bei einer Lage an einer größeren Straße ist so schnell Aufmerksamkeit erlangt.

Unnötige Verkaufsgespräche vermeiden

Durch die gezielte Übermittlung von Informationen vermeiden Sie unnötige Verkaufsgespräche. Stellt der Vermieter beispielsweise bestimmte Anforderungen an die potentiellen Mieter, dann können Sie diese Punkte bereits am Telefon abklären. Hierzu gehören unter anderem die Tierhaltung und das Bestehen eines festen Arbeitsverhältnisses. Kommen diese Fragestellungen erst am Ende der Besichtigung zur Sprache, dann führt dies zu einem unbefriedigenden Ergebnis und Sie haben viel Zeit investiert, ohne eine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss gehabt zu haben.

Soziale Netzwerke in die Arbeit mit einbinden

Neben dem Aufbau einer eigenen Internetseite ist es ebenso wichtig, in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Ein Facebook-Account gehört heutzutage zu nahezu jedem erfolgreichen Unternehmen dazu und sollte dementsprechend gepflegt werden. Viele Menschen vernachlässigen leider ihre Facebook-Präsenz, sodass die Seite keine Attraktivität ausstrahlt. Posten Sie daher regelmäßig Neuigkeiten und pflegen Sie bestehende Kontakte. Allerdings darf keine reine Konzentration auf den Online-Bereich stattfinden. Auch das Studium klassischer Printmedien gehört zu den Aufgaben eines Immobilienmaklers und führt vielfach zu erfolgreichen Vertragsabschlüssen.

Makler für Luxusimmobilien

Immobilienmakler verdienen auf Provisionsbasis. Dabei richtet sich der Verdienst prozentual nach dem Verkauf oder der Vermietung von Immobilien. Je teurer das Objekt ist, umso höher fällt auch die Provision aus. Daher ist das Ziel vieler Makler, ihr Portfolio um Luxusimmobilien zu ergänzen und als Premium-Vermittler exklusive Villen oder Wohnungen an einen ausgewählten Kundenkreis zu vermitteln. Käufer von Premium-Immobilien möchten mit dem Kauf einer Luxusimmobilie keineswegs ihren Lebensstandard absichern, wie das bei Kunden des Mittelstandes oft der Fall ist. Kunden der Luxusklasse kaufen eine Immobilie nur aus dem Grund, weil sie ihnen gefällt. Es ist nicht leicht, als Makler in diesem Luxussegment erfolgreich Fuß zu fassen und es schaffen daher auch nur wenige, sich komplett nur auf diesen Bereich zu konzentrieren. Das ist nicht auf einen übergroßen Markt zurück zu führen, sondern hängt ganz entscheidend von den hohen Anforderungen ab, die reiche Kunden an ihren Makler stellen.

Was macht einen Luxusimmobilienmakler aus?

Nicht nur im Bereich der Luxusimmobilien sind sicheres Auftreten, Fachwissen, rhetorische Kompetenzen und ein gepflegtes Erscheinungsbild von hoher Bedeutung. Diese Anforderungen sollte jeder Makler erfüllen. Für einen erfolgreichen Vertragsabschluss ist es aber auch unabdingbar, dass der Makler auf die individuellen Wünsche des Interessenten eingeht und alle Fragen rund um die Immobilie sicher und umfassend beantworten kann. Dies ist bei Luxusimmobilienmaklern in noch höherem Maß erforderlich. Gut betuchte Kunden möchten in der Regel jedes noch so kleine Detail über das Objekt erfahren, bevor sie sich endgültig dafür entscheiden. Schließlich geht es hier oft um Geldbeträge in Millionenhöhe und mehr, von denen ja auch der Luxusmakler profitiert. Die Investition muss sich also lohnen und hängt entscheidend von der Vermittlungsqualität des Immobilienmaklers ab. Je hochwertiger und teurer die Immobilie ist, umso spezifischer werden die Fragen der Interessenten und fordern vom Makler ein hohes Know-how.

Hohe Anforderungen für Premium-Makler

Premium-Makler müssen hohe Anforderungen erfüllen, um auf dem hochkarätigen Luxusimmobilienmarkt mithalten und sich profilieren zu können. Jeder Luxusmakler hat dafür auch einmal bei „Null“ angefangen und sich Schritt für Schritt hocharbeiten müssen. Zunächst ist der Abschluss einer klassischen Immobilienmakler-Ausbildung ratsam. Nach der erfolgreichen Prüfung folgt nach Möglichkeit eine Beschäftigung als angestellter Makler in einem Maklerbüro, wo grundlegende und weitergehende Erfahrungen als Immobilienvermittler gesammelt werden. Im Anschluss daran streben Makler dann häufig eine selbständige Tätigkeit an. Dafür sollte jedoch Voraussetzung sein, dass der Makler dann schon über eigene Kontakte verfügt und bereits viele positive Referenzen gewonnen hat.

Welche persönlichen Voraussetzungen benötigen Luxusimmobilienmakler?

Luxusmakler müssen sehr flexibel sein und über eine hohe Einsatzbereitschaft sowie Überzeugungskraft verfügen, um die wirklich begehrten Premium-Objekte zu erlangen. Diese können überall auf der Welt liegen. Neben der hohen Kompetenz und beruflichen Erfahrung des Luxusimmobilienmaklers gehört auch eine Portion Glück dazu, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um die hochrangigen Luxusvillen und -wohnungen für eine Vermittlung zu ergattern.

Ein gepflegtes, seriöses und angemessenes Auftreten ist in der Immobilienmaklerbranche grundlegend für den Vermittlungserfolg. Bei Luxusmaklern gestaltet sich dies noch anspruchsvoller, denn die Oberschicht legt gesteigerten Wert auf Ausstrahlung, Auftreten und Rhetorik. Der Immobilienvermittler für Luxusobjekte bedarf einer ansprechenden Persönlichkeit und sollte auch seinen Kleidungsstil entsprechend anpassen. Die Luxusmaklerin tritt bei Terminen gern auch einmal im schlicht-eleganten Kleid oder hochpreisigen Designer-Dress auf. Die Herren unter den Premium-Maklern wissen im Maßanzug einen perfekten Eindruck zu hinterlassen. Aber nicht nur die Ausstrahlung der Makler ist wichtig für eine optimale Vermittlung, sondern auch ihre professionellen Fachkenntnisse über Lage und Ort der Objekte sind essentiell, um die Luxuskunden zufrieden zu stellen. Daher sollte sich der Luxusimmobilienmakler auch in der Region, in der die Villa oder die Luxuswohnung liegt, bestens auskennen. Denn nicht nur in Deutschland sind Premium-Objekte zu finden. Es kommt durchaus vor, dass der Luxusmakler Immobilien innerhalb Europas oder in Metropolen auf der ganzen Welt zu vermitteln hat. Daher sollte der Premium-Makler neben hoher Flexibilität auch Reisefreudigkeit mitbringen. Dies sind sehr bedeutungsvolle Eigenschaften eines Premium-Immobilienmaklers, die vom gehobenen Kundenkreis besonders geschätzt werden.

Mit einem ansprechenden Portfolio mit vielfältigen Angeboten in verschiedenen Regionen bietet der Makler seiner betuchten Kundschaft eine große Auswahl an Objekten. So haben Interessierte die Möglichkeit, Objekte zu vergleichen und ausführliche Informationen darüber zu erhalten. Dafür macht die Erstellung eines umfangreichen Exposés über die einzelnen Immobilien durchaus Sinn. Der Luxusmakler vermittelt bei dem Interessenten so direkt einen guten ersten Eindruck.

Integrität, Diskretion und Zuverlässigkeit sind weitere Eigenschaften, die für einen Luxusmakler selbstverständlich sein sollten. Um in die gehobenen Kreise aufzusteigen und auf dem Luxus-Immobilienmarkt tätig zu werden, müssen Immobilienmakler harte Arbeit in Kauf nehmen und sich mit entsprechenden Referenzen einen Namen auf dem Markt machen. Doch der Fleiß zahlt sich aus, denn wenn der Makler den Interessenten mit rhetorischem Geschick und einem untadeligen Auftreten von der Immobilie überzeugt, dann bekommt er den Zuschlag und konnte seine Kompetenz unter Beweis stellen. Dies ist die perfekte Grundlage für weitere erfolgreiche Geschäfte auf dem Premium-Immobilienmarkt.

Was erwarten Premium-Kunden vom Luxusmakler?

Eigentümer von Schlössern, Villen und Luxuswohnungen sind bei der Wahl ihres Immobilienmaklers sehr kritisch uns setzen hohe Anforderungen an ihn. Ein sicheres, kompetentes und überzeugendes Auftreten ist entscheidend, um als Repräsentant für die Vermittlung des Premium-Objektes ausgewählt zu werden. Nicht nur Eigentümer von Luxusimmobilien legen hohen Wert auf die Kompetenz des Maklers, sondern genauso auch die Luxuskäufer. Hier handelt es sich um eine anspruchsvolle Klientel, die viel Geld investieren möchte und dafür Wert auf beste Beratung legt. Lange Bedenkzeiten sind hier nicht selten, bevor ein Käufer sich für ein bestimmtes Objekt entscheidet. Die Betreuung durch den Premium-Makler verläuft hier sehr persönlich und intensiv. Die fachkundige Beratung hat bei Luxusimmobilien höchste Priorität. Luxusmakler sollten daher über ein hohes Maß an Geduld, perfekte gesellschaftliche Umgangsformen und die notwendige Ruhe verfügen, um die reiche Kundschaft optimal zufrieden zu stellen.

Qualität oder Quantität – Welche Verkaufsstrategien verfolgen Luxusmakler?

Der Verdienst von Immobilienmaklern kommt durch den Verkauf einer Immobilie zustande. Dieser erhöht sich natürlich, je mehr Objekte der Makler vermittelt. Hier stellt sich die Frage, ob es nun als Makler vorteilhafter ist auf Qualität oder auf Quantität zu setzen. Wenn ein Makler sich zu sehr auf die Menge seiner zu vermittelnden Immobilien konzentriert, kann dies zur Verschlechterung der Qualität führen. Ausführliche Beratungsgespräche mit interessierten Käufern oder Eigentümern sind das A und O einer erfolgreichen Vermittlung. Legt ein Makler nun keinen Wert auf diese detaillierten Beratungen und gestaltet sie aus Zeitgründen zu knapp, kann es vorkommen, dass Interessenten auch wieder Abstand von einem Objekt nehmen. Besonders im Premium-Immobilienbereich wird gesteigerter Wert auf gründliche Informationsgespräche gelegt. Ein Makler, der sich keine Zeit für seine Kunden nimmt, wird feststellen, dass sich seine Weiterempfehlungsrate nicht verbessert. Empfehlungen sind gerade im Maklerberuf und ganz besonders im Luxussektor von großer Wichtigkeit. Bereits nach der Ausbildung sollte der Jung-Makler seine Reputation kontinuierlich aufbauen, da sie den Grundstein für eine erfolgreiche Maklerkarriere darstellt und Ziel jedes Immobilienvermittlers ist. Nur so besteht irgendwann die Chance, in den Premiummarkt für Immobilien aufzusteigen. Die Kundenwünsche und Vorstellungen sind immer unterschiedlich. Daher sollte ein Luxusmakler, wie auch jeder andere Makler, ein Gespür für die Wünsche der Interessenten entwickeln. Dies schafft eine vertrauensvolle Basis, die die Grundlage jedes erfolgreichen Vermittlungsgeschäftes ist. Besonders bei der gehobenen Klientel ist hohes Fingerspitzengefühl des Luxusimmobilienmaklers gefragt.

Es macht keinen Sinn, wenn der Makler den Vertragsabschluss zu beschleunigen versucht. Solche Verkaufspraktiken sind auf dem Immobilienmarkt nicht gefragt und in den meisten Fällen auch nicht von Erfolg gekrönt. Eine solche Vorgehensweise schmälert natürlich auch den Verdienst des Maklers. Es bringt dem Vermittler nichts, wenn der Kunde abspringt, weil er sich von ihm nicht gut genug beraten fühlt.

Luxusimmobilienmakler sollten sich ganz besonders zu ihrem Job berufen fühlen und ihn zu ihrer Passion machen. Diese sollte in qualitativ hochwertigen Beratungs- und Verkaufsgesprächen sowie gut geplanten Besichtigungsterminen zum Ausdruck gebracht werden. Sorgfältige Vorbereitung und das Eingehen auf die Wünsche der Interessenten, zahlt sich am Ende für den Luxusmakler aus.

Luxusimmobilienmakler werden – Der Aufstieg ist anspruchsvoll

Das Ziel jeden Maklers ist, irgendwann in den Luxusimmobilien-Sektor aufzusteigen. Wem das gelingt, der hat einen gewaltigen Karrieresprung geschafft, von dem jeder Makler in seinem Berufsleben träumt. Keinesfalls dürfen die Herausforderungen des Luxusimmobilienmarktes jedoch unterschätzt werden. Es sind einige Hürden zu nehmen und auch der Arbeitseinsatz ist definitiv höher als bei einem „normalen“ Makler. Der bessere Verdienst, der sich nach den Preisen der Luxusimmobilien richtet, bringt zwar auch mehr Provision, die aber im Gegenzug auch einen hohen Einsatz des Maklers fordert. Auch das Auftreten des Luxusmaklers muss an diese speziellen Bedingungen und den betuchten Kundenkreis angepasst werden. Nicht selten kann es hier zu hohem Leistungsdruck kommen, dem nicht jeder gewachsen ist. Das Verkehren in gehobenen Kreisen darf für einen Luxusimmobilienmakler kein Problem sein. Er sollte sich sicher in diesen Bereichen bewegen und sich mit den Gepflogenheiten auskennen. Dafür sind eine perfekte Rhetorik und angemessene Körpersprache wichtige Werkzeuge, um den Interessenten zu überzeugen.

Schon mit dem richtigen Auftreten weckt der Luxusmakler Interesse für seine Objekte. Dabei sollte er stets Vergleichsoptionen anbieten, denn wer entscheidet sich schon für die erstbeste Luxuswohnung oder Villa? Das Angebot alternativer Objekte stellt sich häufig gar nicht so einfach dar und der Luxusimmobilienmakler muss hohes Engagement zeigen, um die optimalen Vergleichsimmobilien für einen Kunden zusammen zu stellen. Dabei sind die persönlichen Wünsche des Kunden immer zu berücksichtigen. Eine vorherige Beratung durch den Makler ist daher unerlässlich, um auf die individuellen Anforderungen des Interessenten eingehen zu können. Diese sind im Luxussegment auch mal ausgefallen und fordern deshalb Fachkenntnis und Know-how eines erfahrenen Maklers.

Die Königsdisziplin in der Maklerbranche ist ganz klar das Luxusimmobiliensegment. Hier haben aber nur die besten Makler eine Chance, sich zu etablieren und auch einige Hürden sind zu überwinden. Luxusmakler benötigen ein starkes Selbstbewusstsein, um auch in schwierigen Situationen souverän handeln zu können. Wer das Ziel aber einmal erreicht hat, darf seine Arbeit an auserlesenen Orten der Welt verrichten und kommt mit interessanten Persönlichkeiten in Kontakt.

Vorteile von Luxusimmobilienmaklern

Luxusimmobilienmakler, die durch zahlreiche Empfehlungen im Premium-Sektor Fuß fassen konnten, haben die Möglichkeit weltweit Objekte an interessante Persönlichkeiten aus gehobenen Kreisen zu vermitteln. Nach erfolgreichen Abschlüssen freuen sich Luxusmakler über Provisionen von rund 6 Prozent des Verkaufspreises inklusive der Mehrwertsteuer. Bei Objekten im Millionenbereich oder höher kommt es daher zu einem ansehnlichen Verdienst, der jedoch einen hohen Maklereinsatz voraussetzt.

Müssen Luxusimmobilienmakler auch Nachteile in Kauf nehmen?

Gerade im Premium-Sektor müssen Luxusmakler häufig viel Geduld haben. Denn Immobilienvermittlungen in der gesellschaftlichen Oberschicht nehmen häufig einiges an Zeit in Anspruch. Nicht nur die qualitativ hochwertige Planung und Beratung durch den Makler dauert seine Zeit. Hochrangige Interessenten, die viel Geld investieren möchten, lassen sich mit ihrer Entscheidung gerne ausgiebig Zeit. Dadurch verzögert sich natürlich der Vertragsabschluss und der Verdienst für den Makler lässt folglich dann auch auf sich warten. Immer besteht auch die Gefahr, dass der Interessent doch noch Abstand vom Objekt nimmt und der Vertrag gar nicht zustande kommt. Dann hat der Luxusmakler häufig schon viel Zeit und auch Geld investiert. Es ist daher sehr wichtig, dass der Luxusimmobilienmakler seinem Kunden entsprechende Vergleichsobjekte anbietet und sich nicht nur auf ein Objekt konzentriert. Wenn der Interessent sich gegen eine Immobilie entscheidet, findet er dann eventuell eine entsprechende Alternative zur Luxusvilla oder Premiumwohnung.

Home Staging – das kleine Geheimnis erfolgreicher Immobilienmakler

Die überwiegende Mehrzahl der Männer und Frauen, die sich an einen Immobilienmakler wenden, suchen nach einer Immobilie, in der sie später selbst leben wollen. Doch viele der angebotenen Wohnungen oder Häuser vermitteln keinen besonders einladenden Eindruck, wenn sie den potentiellen Käufern oder Mietern vorgestellt werden. Leider sind die wenigsten Menschen so phanatasiebegabt, dass sie sich trotzdem bildhaft vorstellen können, wie sie selbst einmal in diesen Räumen ihr eigenes Leben gestalten könnten.

In diesem Zusammenhang ist es gar nicht so wichtig, ob die Immobilie zum Besichtigungstermin bereits geräumt ist oder ob dem Interessenten Räume präsentiert werden, die zu diesem Zeitpunkt noch bewohnt sind. Leere Räume wirken per se ungemütlich und kalt. Handelt es sich um bewohnte Räume, tendiert die Wahrscheinlichkeit, dass Vorbesitzer und Interessent einen ähnlichen Geschmack in Einrichtungsfragen haben, gegen Null. Für die erfolgreiche Vermittlung der Immobilie sind solche Differenzen in Gestaltungsfragen und die Spuren, die der Vorbesitzer an der Immobilie hinterlassen hat, nicht förderlich.

Home Staging

Home Staging lässt das Zimmer lebendig aussehen

Die Vorstellungskraft potentieller Kunden unterstützen

Primäre Aufgabe des Immobilienmaklers ist es, eine Immobilie zu vermitteln. Erfüllt er diesen Auftrag, wird er für die erfolgreiche Vermittlung bezahlt. Ein guter Immobilienmakler, der seinen Beruf liebt, sollte darüber hinaus stets die Zufriedenheit seiner Kunden im Auge behalten. Das Ziel des Veräußerers ist klar definiert. Doch welche Träume hat der potentielle Erwerber? Ein Makler oder eine Maklerin mit Menschenkenntnis und feinem Gespür für die Wünsche der Kundschaft wird wesentlich erfolgreicher sein, als jemand, der bei der Vermittlung vorrangig an seine Provision denkt.

Home Staging – eine gute Idee aus den USA

Beginnt ein Interessent während der Besichtigung die vorgestellte Wohnung oder das Haus in Gedanken einzurichten, wissen erfahrene Immobilienmakler, dass ihre Erfolgsaussichten sehr gut sind. Genau an diesem Punkt haben in den 1970er Jahren einige Makler in den Vereinigten Staaten angesetzt. Sie haben sich gefragt: Was spricht dagegen, die Kundschaft bei ihren Gedankenspielen zu unterstützen und ihre Phantasie beim imaginären Einrichten mit einfachen Mitteln ein wenig zu unterstützen?

Einige Maklerinnen und Makler hatten die zündende Idee. Sie stellten ein paar Möbelstücke in die zu vermittelnden Häuser, arrangierten einige hübsche Accessoires, sorgten für eine angenehme Beleuchtung und waren selbst überrascht, welche Wirkung sie mit ihren Bemühungen erzielten. Die so ‚aufgepeppten‘ Wohnungen und Häuser wurden im Vergleich zu nicht hergerichteten Immobilien deutlich besser von der Kundschaft angenommen. Die Idee des ‚Home Staging‘ setzte sich in den USA sehr schnell durch. In Europa ist das Home Staging in den 1990er Jahren angekommen und auch in Deutschland setzen seit einigen Jahren immer mehr Immobilienmakler auf diesen neuen Trend.

Eine simple Idee mit verblüffender Wirkung

Zeit und Geld – diese beiden Faktoren spielen auch für den Immobilienmakler die entscheidende Rolle. Der Maßstab für erfolgreiche Maklertätigkeit ist nicht allein der gute Preis, der für eine Immobilie erzielt wird, sondern auch die Zeit, die für die Vermittlung der Immobilie benötigt wird. „Time is money“ – dieser Spruch gilt auch in dieser Branche ohne Einschränkung. Mittlerweile gibt es genügend Erfahrungen, um zu beweisen, dass das Home Staging viel mehr als eine nette Spielerei ist. Im Schnitt wird für eine Immobilie, die durch Home Staging aufgewertet wurde, ein Preis erzielt, der 10 -15 % über dem Preis vergleichbarer Immobilien liegt. Doch mindestens genauso schwer wiegt der Zeitfaktor. Die Zeit für die Vermittlung einer Set-Immobilie sinkt um 30 bis 50 %. Die Zahl der erforderlichen Besichtigungstermine wird entsprechend kleiner und der Immobilienmakler kann sich um andere, wichtige Dinge oder um neue Objekte kümmern.

Selbst Hand anlegen oder den Service professioneller Homer Stager in Anspruch nehmen?

Das ist die Frage, die sich viele Immobilienmakler stellen, die sich für den erfolgversprechenden Trend interessieren. In Deutschland gibt es seit einigen Jahren in vielen größeren Städten Dienstleister, die das Home Staging als Service für Immobilienmakler anbieten. In der Regel haben die Inhaber oder Inhaberinnen solcher Firmen ein Design-Studium absolviert oder sind ausgebildete Innenarchitekten. Sie analysieren die Schwächen und Stärken einer Immobilie und entwickeln daraus ein Konzept.

Das Spektrum der angebotenen Leistungen kann sehr vielfältig sein und von der Entrümpelung und Reinigung bis zur Bereitstellung von Möbeln und Accessoires gehen. Als Vergütung für diese Dienstleistung wird ein prozentualer Anteil am Verkaufserlös oder ein Betrag pro Quadratmeter vereinbart. Ganz billig sind solche Dienste nicht, doch die Investition kann sich durchaus sehr auszahlen. Begabte Makler und Maklerinnen übernehmen das Home Staging in Eigenregie und verbessern auf diese Weise ihre Verdienstmöglichkeiten.

Neue Perspektiven für Immobilienmakler und -maklerinnen

Mit dem Home Staging bekommt der vielseitige Beruf des Immobilienmaklers eine weitere, sehr interessante Facette. Dass Makler sich bestens mit dem Immobilienmarkt auskennen müssen, sollte selbstverständlich sein. Eine solide betriebswirtschaftliche Ausbildung und Talent zum Verkaufen ist ebenfalls von großem Nutzen. Für Makler, die darüber hinaus ein geschicktes Händchen für die Gestaltung von Räumen haben, eröffnen sich durch Home Staging neue Perspektiven im Beruf. Hier können kreative Köpfe ihr künstlerisches Potential in den Beruf einfließen lassen und dadurch noch erfolgreicher werden.

Ein Designer-Studium ist zur Ausbildung dieses Talents nicht erforderlich. Wer sich zum Beispiel in puncto Farbenlehre, Beleuchtungstechnik und Wirkung von Licht und Farben auf die Psyche des Menschen weiterbilden möchte, findet in der Literatur viele wertvolle Anregungen. An vielen Volkshochschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen werden diverse Kurse angeboten, in denen man seinen Sinn für die schönen Dinge des Lebens schulen kann.

Welche Eigenschaften muss ein Immobilienmakler beherrschen?

Immobilienmakler werden kann quasi jeder. Eine spezielle Berufsausbildung ist für den interessanten Beruf nicht zwingend erforderlich. Es gibt zwar einige berufliche Ausbildungen und Studien, die hilfreich sind, diese alleine reichen für die erfolgreiche Ausübung nicht aus. Viele Menschen arbeiten als Immobilienmakler, haben aber keinen großen Erfolg und halten sich mehr schlecht als recht über Wasser.

Die Körpersprache von Immobilienmaklern ist besonders wichtig

Wer erfolgreich als Immobilienmakler arbeiten will, der muss einige wichtige Kriterien erfüllen. Gute Noten im Studium und ein hohes theoretisches Fachwissen verschaffen dem Immobilienmakler nicht die wichtigen Eigenschaften, die in der alltäglichen Praxis benötigt werden. Erfolgreiche Makler benötigen ein großes Verhandlungsgeschick und müssen mit potenziellen Kunden umgehen bzw. handeln können. Die richtige Körpersprache ist das A und O bei allen Verhandlungen. Diese sorgt nicht nur für einen guten ersten Eindruck, sondern entscheidet oft über Erfolg und Misserfolg. Die Kundenakquise läuft bequem per Telefon und Internet. Ein Treffen vor Ort lässt sich schnell vereinbaren. Das wichtigste Verhandlungsmittel bei diesen Treffen ist der direkte Kundenkontakt. Mimik und Gestik bestimmen die Verhandlungsgespräche und sind entscheidend für den weiteren Verlauf.

Körpersprache

Die Körperkontrolle ist nicht nur beim Breakdancen wichtig

Die Mimik entscheidet meistens über den Verhandlungserfolg

Die Augen sind das wichtigste Mittel der Mimik. Der Augenkontakt zwischen dem Immobilienmakler und dem potenziellen Kunden. Entscheidend ist nicht nur der Blickkontakt, sondern auch die Bewegung der Augen. Makler, die ihrem Gegenüber kaum oder nicht in die Augen sehen können, hinterlassen bei den Kunden keinen guten Eindruck. Sie wirken verschlossen und im schlechtesten Fall sogar unehrlich. Erfolgreiche Makler beherrschen ihre Mimik und können ihren Kunden ehrlich und offen in die Augen sehen.

Es ist von Vorteil, wenn der Immobilienmakler immer wieder den Blickkontakt zum Kunden sucht. Ein zu langes Starren, hinterlässt einen zu dominanten Eindruck und sollte vermieden werden. Ein entspannter Blick, kombiniert mit einem kleinen Lächeln, kommt am besten an und vermittelt Ehrlichkeit und Offenheit. Der Kunde soll sich wohl und freundlich betreut fühlen. Vermeiden sollten Makler auch indirekte Blicke zur Decke oder hoch gezogene Augenbrauen. Diese Ausdrucksmittel werden von den meisten Kunden negativ gedeutet und vermitteln oft Überheblichkeit und Unehrlichkeit.

In den ersten Minuten des Treffens entscheidet sich der weitere Verlauf. Wird der Kunde von einem ehrlich gemeinten Lächeln in Empfang genommen, so wird er sich länger mit der Immobilie beschäftigen. Schlägt der erste Eindruck fehl, dann sind die meisten Verhandlungen nach wenigen Minuten beendet.

Die Mimik des Verhandlungspartners richtig deuten

Nicht jedes Gespräch läuft von Anfang bis Ende gut. Vor allem wenn es um den Preis geht, verändern viele Kunden ihre Mimik. Gute Immobilienmakler verfügen über eine gute Körpersprache und können auch die Mimik ihrer Kunden korrekt deuten. Sollte sich die anfängliche freundliche Mimik des Verhandlungspartners verändern, so kann der Makler darauf reagieren und sich anpassen.

Presst der Kunde seine Lippen fest zusammen, dann ist er nicht mit der Argumentation des Maklers einverstanden oder sogar verärgert. Infolgedessen entsteht eine generelle Ablehnungshaltung und weitere Aussagen des Maklers werden kaum mehr aufgenommen. In einem solchen Fall reagiert der Immobilienmakler am besten mit dem Wechsel auf ein unverfängliches Thema. Auf diese Art baut sich das Wutgefühl beim Kunden wieder ab. Hebt und erweitert ein Kunde beide Nasenflügel, so gefällt ihm die Argumentation des Maklers nicht. Auch in diesem Fall sollte der Makler das Thema wechseln.

Der erste Händedruck ist in der Regel entscheidend

Die Gestik ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Umgang mit anderen Menschen und natürlich auch bei Verhandlungsgesprächen. Neben den Augen sind die Hände die wichtigsten Werkzeuge von Immobilienmaklern. Der erste Kundenkontakt erfolgt meist über den Händedruck. Die Art und Weise bestimmt den ersten Eindruck des Kunden maßgeblich. Makler, die schwitzige Hände haben, hinterlassen einen schlechten ersten Eindruck und sind ein Zeichen von Nervosität. Auch zu kalte Hände sollten vermieden werden, denn sie fühlen sich unangenehm an. Notfalls sollten die Hände vor dem Treffen abgetrocknet und kurz aufgewärmt werden. Immobilienmakler mit warmen und trockenen Händen kommen auf jeden Fall besser an.

Die Art und Weise, wie man sich die Hand zur Begrüßung gibt, ist ebenfalls wichtig. Ein fester Händedruck vermittelt Vertrauen. Dieser hat auch nichts mit der Körperkraft des Maklers zu tun. Durch einen zu festen Händedruck hinterlässt der Makler einen dominanten und somit ungünstigen Eindruck. Ein goldener Mittelweg zwischen zu schwach und zu fest führt ans Ziel. Ein gleichmäßiger Händedruck wird von den Kunden als ehrlich wahrgenommen und unterstreicht die Kompetenz des Maklers.

Das Verhalten der Arme und Beine muss die Körpersprache unterstreichen

Immobilienmakler, die Ruhe und Selbstsicherheit ausstrahlen, müssen dies auch mit ihren Armen und Beinen unterstreichen. Die Handflächen sollten nicht nach unten gerichtet sein. Ebenfalls ungünstig für erfolgreiche Verhandlungen sind verschränkte Arme oder geballte Fäuste. Beides hinterlässt einen unfreundlichen und reservierten Eindruck bei den Kunden. Mündliche Argumente sollten mit den Händen und Armen sinnvoll unterstrichen werden. Mit sinnvollen Festen lassen sich die Aussagen gekonnt unterstreichen.

Verschiedene Gesten mit den Fingern und offene Handflächen hinterlassen bei den Kunden einen freundlichen und offenen Eindruck. Übertreiben sollten es die Makler aber dennoch nicht. Nicht jedes einzelne Argument muss mit einer Geste unterstrichen werden. Wer mit den Armen zu stark zappelt, der hinterlässt keinen guten Eindruck. Die meisten Kunden werden durch Zappeln nervös und fühlen sich schnell unwohl. Der richtige Mittelweg führt auch hier zum Ziel und steigert die Chancen auf einen Verkaufserfolg.

Es gibt genügend Möglichkeiten zum Üben

Eine gute Körpersprache können Immobilienmakler mit einfachen Übungen lernen und stetig verbessern. Die Mimik lässt sich am besten vor einem Spiegel üben. Es wird tief ein- und ausgeatmet. Dabei entspannen sich die Gesichtszüge und man wird selbstsicherer und ruhiger. Eine Verbesserung der eigenen Gestik lässt sich nur schwer alleine erreichen. Die Makler können aber zumindest an ihren schwitzigen oder zu kalten Händen arbeiten. Wer nicht alleine üben will oder kann, der sucht sich im Familien- oder Freundeskreis einen passenden Trainingspartner. Auf diese Weise können die Immobilienmakler feststellen, ob sie Fortschritte machen.

Sollten die regelmäßigen Übungen keinen Erfolg bringen, dann können Makler auch professionelle Leistungen in Anspruch nehmen. Zu diesem Zweck eignen sich spezielle Seminare zur Verbesserungen der Körpersprache und zur Steigerung der Verhandlungssicherheit. Gemeinsam mit einem professionellen Trainer kann der Immobilienmakler seine Körpersprache effektiv verbessern. Die Ausgaben für solche Seminare lohnen sich im Hinblick auf die positiven Ergebnisse. Übung macht den Meister – dieser wichtige Satz trifft besonders auf den Immobilienmakler zu.

Die optimale Körpersprache für Verhandlungen

Immobilienmakler, die die oben genannten Eigenschaften besitzen, haben auf jeden Fall mehr Erfolg in ihrem Beruf. Sie treten selbstsicher auf und können mit anderen Menschen bzw. mit ihren Kunden hervorragend umgehen. Eine optimale Körpersprache wirkt sich natürlich positiv auf den geschäftlichen Erfolg des Maklers aus und ist genauso wichtig wie das nötige Fachwissen.

Wer diese Eigenschaften noch nicht besitzt, der sollte unbedingt an sich arbeiten und viel üben. Menschen können an sich alles lernen, wenn sie den nötigen Willen dazu haben. Auch wenn die Verbesserung der eigenen Körpersprache einen sehr hohen Aufwand darstellt, sind regelmäßige Übungen der einzige Weg zum Ziel. Langfristig müssen Immobilienmakler diesen Aufwand als Investition in ihre berufliche Zukunft betrachten.

Immobilienmakler im Ausland – dort arbeiten, wo andere Urlaub machen

Den Traum von Auswandern haben ebenso viele Menschen, wie an den schönsten Orten der Welt arbeiten zu können. Aber nur die wenigsten Berufe erlauben es, diesen Traum wahr werden lassen. Anders ist das allerdings für Immobilienmakler. In einer TV-Show wird es vorgemacht. Auf Mallorca Wochentags arbeiten, abends ausgedehnte Strandspaziergänge bei Sonnenuntergang und am Wochenende geht es mit der Familie zum Baden im Meer. Oder darf es Kalifornien in den USA sein, wo bereits viele deutsche Immobilienmakler ein neues Zuhause gefunden haben und erfolgreich den Reichen und Schönen die prunkvollsten Villen verkaufen? Klingt verlockend und ist sogar mit einer guten Vorbereitung sowie ausreichend Informationen im Gepäck für jeden Immobilienmakler oder diejenigen, die es noch werden möchten, realisierbar.

Als Immobilienmakler im Ausland tätig werden

In Deutschland unterliegt der Beruf des Immobilienmaklers nicht unbedingt einer speziellen und berufsorientierten anerkannten Ausbildung, wenngleich diese angeboten und in vielen Bereichen von großem Vorteil ist. Mit der Erlaubnis zur freien Berufsausübung dürfen in Deutschland auch Immobilienmakler aus dem europäischen Ausland tätig werden. Andersrum ist dies allerdings nicht immer so. In zahlreiche Länder der EU sowie weltweit unterliegt die Berufsausübung des Immobilienmaklers nicht selten strengen Regeln, die vielerorts auch bestimmte Ausbildungen voraussetzen oder andere Bestimmungen die Berufsausübung als Makler erschweren.
Je nach Land kann ein Ausbildungsnachweis oder sogar ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium gefordert werden. Andere Länder wiederum verbieten ohne Fachausbildung oder Anerkennung dieser in der neuen Wahlheimat grundsätzlich eine Selbstständigkeit als Immobilienmakler. Hier bleibt manch einem Makler oftmals nur die Möglichkeit, als Angestellter für ein bestehendes Immobilienbüro tätig zu werden.
Wer also mit dem Gedanken spielt, eines Tages vielleicht auswandern und sein Glück im Ausland versuchen zu wollen, der hat mit fundiertem Fachwissen und einer guten Makler-Ausbildung in vielen Ländern Vorteile gegenüber ungelernten Immobilienmaklern. Und wer dann zusätzlich noch das richtige Land wählt, kann sich den Traum vom Arbeiten im Ausland verwirklichen.

Berufschancen und Auftragslage im Ausland

Während in Deutschland laut Statistiken durchschnittlich nur jedes zweite Eigenheim über Immobilienmakler als Kauf- und Mietobjekt vermittelt wird, so ist es in vielen anderen Ländern meist üblich, generell ein Immobiliengeschäft über einen Makler abwickeln zu lassen. Das liegt oftmals daran, dass im Ausland die Vermittlung über Immobilienmakler sowie die Ausübung dieses Berufsfeldes teilweise strengen Richtlinien unterliegen. In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen über die Höhe der Courtage beim Immobilienhandel. Hier spricht der Immobilienmakler von der für die Region übliche Courtage-Höhen, wobei die in Deutschland deutlich über denen der anderer Länder liegen und teils mit Abstand zu den teuersten zählen.
Während auch ungelernte Immobilienmakler in Deutschland tätig sind und von den hohen Provisionen profitieren, dürfen in einigen Staaten Immobilienmakler nur dann in diesem Beruf Geld verdienen, wenn Sie entweder zusätzlich zu ihrer bereits absolvierten Ausbildung in Deutschland sich noch einer umfangreichen staatlichen Eignungs- und Fachprüfung in dem jeweiligen Land unterziehen.

Länderreglementierungen in der EU

In Frankreich sind die Anforderung an den Beruf eines Immobilienmaklers besonders hoch gesteckt, da hier der Beruf grundsätzlich nur mit dem eines Anwalts und Notars verbunden werden kann, was wiederum ein Jura-Studium und eine zusätzliche Notariats-Ausbildung voraussetzt. Dies beruht darauf, dass das Tätigkeitsfeld eines Immobilienmaklers in Frankreich auch juristische Aspekte beinhaltet, wie zum Beispiel Eigentumsrechte, Verkaufs- und Vertragsrecht sowie notarielle Tätigkeiten wie Eigentumsübertragungen. Dementsprechend liegt auch die Haftung beim Immobilienmakler, während in Deutschland der Makler zwar auch vereinzelnd derartige Dienste anbietet, aber hier meist nur als Vermittler zwischen Anwälten und Notaren agiert und somit nicht der Haftung unterliegt, wenn beispielsweise ein Objekt mit Steuerschulden belastet ist. Als Immobilienmakler ohne diese Ausbildung ist eine Tätigkeit nur als assistierender Angestellter möglich.
In Frankreich ist eine Vermittlungscourtage beim Immobilienverkauf von fünf Prozent gesetzlich festgesetzt, die vom Verkäufer zu entrichten ist.

Ähnlich verhält es sich in Schweden, wo Immobilienmakler auch gleichzeitig als Notare agieren. Die Voraussetzung um hier als Makler aktiv werden zu können, beinhalten ein erfolgreich abgeschlossenes Fachstudium der Richtung Makler und Notar. Auch in Schweden beträgt die Vermittlungsprovision fünf Prozent und wird in der Regel vom Verkäufer getragen. Wer in Deutschland bereits ein Makler-Fachstudium erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich dieses in Schweden je nach Region anerkennen lassen und muss bis zur Ausübungserlaubnis des Berufs lediglich einige Schulungen durchlaufen, die länderspezifische Details vermitteln.

In Dänemark und Skandinavien wird es einem deutschen Immobilienmakler etwas einfacher gemacht. Wenngleich einheimische Makler dort ein Maklerstudium absolviert haben, kann der ausländische Immobilienmakler eine Anerkennung seines Berufs erlangen, wenn er über eine kaufmännische Ausbildung verfügt und an mehrjährigen Fortbildungskursen teilnimmt oder sich aber einer vom Staat ausgerichtete Eignungsprüfung unterzieht, der keine spezielle Ausbildung vorausgehen muss. Die Courtage liegt in diesen Ländern bei zwei Prozent des Immobilienpreise und wird ebenfalls vom Verkäufer übernommen.

In England hat der deutsche Immobilienmakler eine Chance, wenn eine kaufmännische Ausbildung absolviert wurde. Diese heißt es aber in England anerkennen zu lassen, wenn diese in Deutschland beendet wurde. Zudem muss der in England zukünftig aktiv werdende Immobilienmakler eine Zusatzqualifikation zum Makler besitzen, die sich über eine Dauer von einigen Seminaren und Schulungen erstreckt. Allerdings wird in England zwischen Estate Agent und Relocation Agent unterschieden. Wer als Makler dort aktiv sein möchte, muss sich für eine der beiden Richtungen festlegen, die klar vorgeben, ob der Immobilienmakler ausschließlich für Verkäufer oder für Käufer tätig sein darf. Die Provision von zwei Prozent zahlt in beiden Fällen grundsätzlich der Auftraggeber.

In Österreich müssen sich deutsche Makler einer speziellen Konzessionsprüfung unterziehen, bei der Fragen aus dem bürgerlichen Recht, Handelsrecht sowie Grundbuchrecht gestellt werden. Zudem sind Spezialkenntnisse nachzuweisen, die sich über die Widmungs- und Bebauungsbestimmungen bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen aus Bereichen wie Kauf, Verkauf, Baurecht oder Pacht erstreckt. Die Maklerprovision ist in Österreich frei wählbar und nicht gesetzlich geregelt. Üblich sind zwischen drei und vier Prozent, wobei die Provision in der Regeln zu gleichen Anteilen vom Käufer und Verkäufer getragen wird.
Allerdings kann in Österreich der Immobilienmakler seine Umsätze zusätzlich mit der sogenannten Mehrerlösvereinbarung, die zwischen Verkäufer und Makler getroffen werden kann. Wird ein Objekt teurer durch den Makler verkauft, als der Verkäufer als Kaufpreis angesetzt hatte, so kann der Makler durch die Mehrerlösvereinbarung an dem Mehrgewinn nochmals beteiligt werden.

Als Immobilienmakler in Übersee

Vor allem Immobilienmakler mit Ausbildung haben es in Übersee-Ländern spürbar leichter Fuß zu fassen. Die Bestimmungen in den USA beispielsweise schreiben je nach Bundesland einen Schulbesuch vor, der sich im Durchschnitt auf insgesamt 70 Stunden beläuft und mit einem Abschlusstest und einem darauffolgenden Staatsexamen abgeschlossen wird. Grundsätzlich werden hier gängige Kenntnisse gefordert, wie Haus-Inspektionen, Mathematik und Umgang mit Kunden, wie sie ein Immobilienmakler überwiegend auch während seiner Ausbildung in Deutschland erlangt. Lediglich einige amerikanische Richtlinien, wie dort geltende Bauvorschriften und Fair Housing Laws unterschieden sich von deutschen Ausbildungsthemen.

In der Dominikanischen Republik oder Mexiko sind hingegen keine offiziellen Voraussetzungen zur Ausübung des Makler-Berufs vorgegeben. Hier kann jeder ein Gewerbe für die Immobilienvermittlung anmelden. Deshalb ist der Markt dort auch hart umkämpft. Die Chancen auf Erfolg steigen spürbar für diejenigen, die eine fachspezifische Ausbildung in Deutschland absolviert haben oder zumindest über fundierte Kenntnisse sowie Erfahrungswerte in wichtigen Bereichen verfügen, wie zum Beispiel Verkaufstaktiken, Objektpräsentationen oder das eigene Auftreten.

Erfolgreich im Ausland als Immobilienmakler

Das der Erfolg nicht von allein kommt, ist auch in Deutschland bekannt. Doch wer mit dem Gedanken spielt im Ausland als Immobilienmakler tätig zu werden, sollte grundsätzlich einige Eigenschaften neben den klassischen mitbringen und sich gut auf das Vorhaben vorbereiten. Einige Beispiele sind:

– die jeweilige Landessprache erlernen, um mit den Landleuten kommunizieren und Problemlösungen unkompliziert angehen zu können
– Englisch lernen, da viele internationale Touristen unter den Kunden sind
– sich mit dem eventuell anders herrschenden Kleider-Code für Immobilienmakler im jeweiligen Land vertraut machen
– ist die neue Wahlheimatstadt und das Einsatzgebiet bereits bekannt, sollte man sich detailliert über die Umgebung informieren
– vorherige Recherchen über Infrastruktur, Marktsituation und Immobilienpreise erleichtern den Einstieg
– unter welchen Bedingungen darf ein Deutscher im Ausland ein Fahrzeug führen?
– ein offenes Wesen ist gefragt
– der Wille mit anderen Mentalitäten umgehen zu können, sollte vorhanden sein
– es sollte sich frühzeitig mit den ländertypischen Verkaufspraktiken und Umgangsformen auseinander gesetzt werden

Trotz Bestseller-Prinzip als Immobilienmakler erfolgreich bleiben

Mit Beginn des Monats Juni 2015 trat das neue Gesetz für Immobilienmakler in Kraft, das eine Änderung in der Zahlung der Maklerprovision vorgenommen hat. Daraus ergibt sich für den Immobilienmakler eine Situation, auf die er sich einzustellen hat, um erfolgreich, gesetzeskonform und vertrauenswürdig seine Tätigkeit ausführen zu können. Doch parallel zu der Änderung zum Besteller-Prinzip stellt das neue Gesetz den erfolgsorientierten Immobilienmakler zukünftig vor eine große Herausforderung, denn nun wird manch ein Eigentümer auf die professionelle Vermietung eines Immobilienmaklers verzichten wollen. Das bedeutet in erster Linie Umsatzeinbrüche. Wer hier als Immobilienmakler neue Chancen erkennt, kann diese intelligent nutzen und durch die Vermietung seine Umsätze sogar steigern.

Das neue Gesetz für die Vermietungsvermittlung – das sollten Immobilienmakler wissen

Seit dem 1. Juni 2015 gilt für Immobilienmakler, Mieter und Vermieter in ganz Deutschland das Besteller-Prinzip nach dem Motto: wer das Orchester bestellt, bezahlt es auch.
Das neue Gesetz gibt nun vor, dass ein Mieter nur noch dann die Maklerprovision bei einer Vermietungsvermittlung zahlen muss, wenn er diesen auch mit der Objektsuche beauftragt hat. Im Klartext heißt dies, dass zukünftig Eigentümer die Kosten für den Immobilienmakler selbst übernehmen müssen, wenn dieser Mietobjekte als diese auf dem Markt anbieten soll und der Mieter finanziell entlastet wird.
Kommt ein wohnungsuchender Kunde auf den Immobilienmakler zu und beauftragt diesen damit, ein passendes Objekt für ihn zu finden, so darf sich der Immobilienmakler nach dem neuen Gesetz nicht seines eigenen Bestands oder ihm anderweitig bekannten Mietobjekten bedienen. Das bedeutet, der Immobilienmakler muss sich auf die Suche außerhalb seiner eigenen und bereits bekannten Mietangebote machen und nach einem für jeden mietsuchenden Kunden ein unbekanntes Mietobjekt suchen, das dem Mietkunden zusagen könnte.

Besteller Prinzip Immobilienmakler

Besteller Prinzip Immobilienmakler

Mietobjekte für Mietkunden finden

Wenngleich Experten langfristig gesehen den Rückgang der Auftragslage durch Eigentümer befürchten, so können Immobilienmakler dennoch Ihre Umsätze erhöhen, indem sie Mieter als Kunden gewinnen und sich in der Mietobjektsuche neu orientieren.
Dazu muss der Makler sich mit dem Immobilienmarkt und meist öffentlichen Vermietungsangeboten bekannt machen. Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die erfolgversprechend sind, aber auch Arbeitseinsatz fordern:

-Zeitungsannouncen täglich auch unabhängig von einer Mietkundenanfrage studieren. Zu beachten ist, dass jedes Mietobjekt nur einem einzigen Kunden anzubieten ist und das Objekt vor dem Kundenauftrag dem Immobilienmakler nicht bekannt sein darf. Das heißt auch, dass nach einer einmaligen Vorstellung eines Mietobjektes dieses laut des neuen Gesetzes zum Besteller-Prinzip keinem weiteren Interessenten des Maklers angeboten werden darf. Allerdings ist die reine Kontakthinterlegung potenzieller Vermieter davon ausgeschlossen.

– Kooperation mit Immobilienmakler-Kollegen in Erwägung ziehen. Liegt ein Mietkundenauftrag vor, aber die eigene Recherche bringt kein entsprechendes Objekt hervor, so kann eine Ausweichung auf Immobilien der Wettbewerbskollegen den Kunden binden. Das Ziel dabei ist weniger der gesicherte Umsatz, sondern mehr den Kunden zufriedenzustellen und von einer eventuellen Weiterempfehlung oder Folgeaufträgen langfristig zu profitieren. Auch hier ist eine Gewährleistung unerlässlich, dass kein Auftrag eines Eigentümers, auch nicht für den Berufskollegen, vorliegt, denn eine doppelte Provisionsrechnung für ein Mietobjekt ist unzulässig.

– Wer Kontakte aus dem privaten Umfeld pflegt und alte Bekanntschaften wieder auffrischt, erhöht die Chance, von eventuellen privat angebotenen Mietobjekten zu erfahren.

– Immobilienmakler sollten sich das Social-Network zu Nutzen machen und dort Mietobjektgesuche einstellen. Seiten wie Facebook oder Twitter sollten aktiv betrieben werden und mit interessanten Themen versehen werden. Hier ist das Ziel zahlreiche Follower zu bekommen, die jedes Mietgesuch automatisch erreicht. Je mehr Follower vorhanden sind, desto höher die Chance Mietobjekte zu finden.

– Zahlreiche Online Marketingstrategien erlauben intelligente Massnahmen, um vor allem spezielle Zielgruppen zu erreichen. Wer als Immobilienmakler zum Beispiel Google-Ads oder Verlinkungen von Partnerseiten auf die eigene Website setzt, erhöht die Chance vor allem bei einer gezielten Mietobjektsuche schnell Erfolg zu haben, ohne hohe Kosten in Kauf nehmen zu müssen.

– Unzählige Internet-Portale bieten das kostenlose Inserieren von Vermietungen in allen Städten Deutschlands an. Hier sollte ein Immobilienmakler regelmässig reinschauen und Kontaktdaten von inserierenden Vermietern vorsorglich notieren, um bei einem Auftrag zur Mietsuche darauf zurückgreifen zu können.

Mietsuchende Kunden gewinnen und Umsätze steigern

In der Vermietung liegt der Vorteil klar beim Immobilienmakler, denn eine Wohnungsknappheit lässt oftmals Mietsuchende nur noch den Weg zum Immobilienmakler gehen, wenn ein geeignetes Mietobjekt gefunden werden möchte. Vor allem in Großstädten, Ballungsgebieten und Stadtkernen ist das Wohnungsangebot rar.
Auch wenn der Arbeitsaufwand mit dem Besteller-Prinzip höher sein wird, so liegt der erfolgversprechende Nutzen in der Langfristigkeit. Als Immobilienmakler sollte stets im Vordergrund stehen, auch für die geringste Provision den besten Service zu bieten. Daraus entwickelt sich ein guter Ruf, der auf direktem Weg in Richtung Erfolg zielt. Das Umsatzpotenzial liegt in jedem einzelnen mietsuchenden Kunden, da Mundpropaganda zu einer der besten, weitverbreitesten und kostengünstigsten Marketinginstrumente zählt, die sich ein Makler wünschen kann. Immobilienmakler, die Leistung unabhängig vom der Provisionshöhe bringen, schaffen Vertrauen, lassen Sympathie entstehen und können letztendlich durch Weiterempfehlungen nicht ausschliesslich an Mietkunden, sondern auch an interessierte Immobilienkäufer die Umsätze steigern und einen breiten Kundenstamm aufbauen. Zudem könnte der heutige Mietsuchende bereits morgen ein Haus kaufen oder eventuell verkaufen wollen. Diese Chance sollten sich Immobilienmakler nicht entgehen lassen.

Service und Kundenumgang in der Vermietung – so geht es in Richtung Erfolg

Die ganze Aufmerksamkeit sollte allein dem wohnungssuchenden Auftraggeber gelten, damit dieser spürbar einen Service wahrnimmt, für den er sicherlich gern eine Maklerprovision zahlt. In der Vergangenheit ohne das Besteller-Prinzip hat das Fehlen der Aufmerksamkeit oft dazu beigetragen, das Berufsimage eines Immobilienmaklers zu reduzieren. Hier hat der Immobilienmakler nun die Chance, sein Image zu polieren.

Wer als Immobilienmakler seine Hausaufgaben überdurchschnittlich gut gemacht hat, kann mit umfassenden Informationen für den Wohnungssuchenden punkten. Dazu gehören nicht nur die Fakten zum jeweiligen Mietobjekt, sondern auch die der Umgebung. Welcher Kategorie gehören die Nachbarn an, in welcher Entfernung befinden sich Einsteigemöglichkeiten für öffentliche Verkehrsmittel, wo liegt der nächste Supermarkt, dies sind nur einige Beispiele, die ein erfolgsorientierte Immobilienmakler wissen sollte, um seinem wohnungssuchenden Kunden zu vermitteln, dass sich hervorragend vorbereitet wurde.

Zudem ist es wichtig, auf die Wünsche des Mietinteressenten bestmöglich einzugehen und Mietobjekte zur Besichtigung zu suchen, die den Ansprüchen des Kunden entsprechen. Möchte der Student nahe an der Universität und die alleinerziehende Mutter in der Nähe von Kindergarten und Schule wohnen oder bevorzugt der Rockmusiker eine jüngere Nachbarschaft, die nichts gegen gelegentliche laute Musik einzuwenden hat? Je besser ein Immobilienmakler auf die Wünsche eines Wohnungssuchenden eingeht, desto mehr Vertrauen schafft er und poliert damit sein Image auf.

Immobilienmakler, die keine Mühen scheuen und einem zahlenden Mietkunden mehrere Objekte zur Auswahl bieten, als Vermittler bei eventuellen Verhandlungen mit dem Eigentümer agieren, Verwaltungsaufgaben diszipliniert und sorgfältig erledigen und gern auch in vertraglichen Fragen sowie Anliegen aktiv werden, können schnell das Vorurteil aus dem Weg räumen, dass Immobilienmakler ohne viel Arbeit, viel Geld verdienen würden. Hinter jedem erfolgreichen Immobilienmakler steckt ein hoher Arbeitseinsatz, der Flexibilität und Spontanität ebenso beinhaltet wie das Investieren von Zeit. Mit diesem Kundenservice für Mietsuchende, fällt diesen eine Weiterempfehlung nicht schwer und man kommt gern immer wieder gern auf den Makler zurück, wenn erneuter Bedarf besteht.

Der Immobilienmakler sollte sich konsequent an das Besteller-Prinzip halten, auch wenn eventuell einige Eigentümer die Vermittlungsvereinbarung kündigen sollten. Hier hat der Makler die Gelegenheit, sich von den „schwarzen Schafen“ abzugrenzen und Vertrauen zu schaffen, indem er sein Image festigt.